Home Wanderung Kalköfen Anreise... Dokumentation

Geologische Wanderung

Die Geologische Wanderung führt, gut ausgeschildert und fern von befahrenen Strassen, rund um Bärschwil. Die Wegweiser sind blau und tragen das Logo des Lehrpfades. Der Lehrpfad beginnt bei der Postauto-Haltestelle Hölzlirank (beim Dorfteil Wiler) und führt im grossen Bogen über Wasserberg, Vögeli und Fringeli zum Dorf und von dort zur Station Bärschwil. Zum Teil benutzt er das wiederhergestellte Trassee der ehemaligen Gipsbahn.


An fünfzehn Stationen wird auf farbig gestalteten Informationstafeln auf geologische Besonderheiten am jeweiligen Standort hingewiesen. Bärschwil eignet sich hervorragend für einen erdwissenschaftlichen Lehrpfad. Die hiesige Jurafalte, das sogenannte Vorbourg-Gewölbe, ist im halbklusartigen Talkessel von Bärschwil exemplarisch angeschnitten. Es tritt eine breite Palette verschiedenartigster Gesteine der Trias- und Jurazeit zutage. Die Wasserversorgung von Bärschwil entspricht im Grundtyp derjenigen vieler Juragemeinden. In Bärschwil wurde in früheren Zeiten Eisen, Kalkstein und Gips abgebaut und Glas hergestellt. Im Rutschgebiet bei Tafel 5 können Fossilien von Lebewesen (Seeigel, Seelilien, Korallen) des einstigen Jurameeres gefunden werden.

In der Wanderung durch Raum und Zeit wird dargestellt, dass unsere Landschaft ein momentaner Zustand ist, gebildet durch Ablagerung und Erosion.



Die Geologische Wanderung Bärschwil (1998 eröffnet) ist nach dem Geologischen Wanderweg Weissenstein (1981) und der Aussichtsplattform "Saurierspurenplatte Lommiswil" (1995) die dritte Einrichtung dieser Art im Kanton Solothurn. Die Geologische Wanderung wendet sich an interessierte Laien, aber auch an Schulklassen.

Der Lehrpfad erklärt sich selbst. Es sind keine weiteren Hilfsmittel notwendig. Ein speziell konzipierter Flyer enthält neben Angaben zur Wanderung auch eine Streckenkarte. Der Flyer liegt bei der ersten Tafel im Hölzlirank auf.